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Juli
2011
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Infostand im animal store Am Samstag, 02. Juli 2011 von 10:00
bis 15:00 Uhr findet Ihr uns bei Hier könnt Ihr Euch über uns und unsere Arbeit informieren und Euch kostenlos rund um das Thema Hund beraten lassen! |
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Juni 2011 |
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Liebe Hundefans, wer uns und unseren Hund kennt, weiß, dass wir noch nicht bereit für einen Zweithund sind. Was nicht heißt, dass wir nicht darüber nachdenken! Noch ein Aussie? Falls nicht - welche Rasse dann? Muss es überhaupt ein Rassehund sein? Ein Kind der Liebe? Ein Hund aus dem Tierschutz? Fragen über Fragen… Aus aktuellem Anlass fragen wir uns, ob es nicht auch sinnvoll sein könnte, den Schwerpunkt auf die Auswahl eines Züchters in der Nähe zu legen. Sofern die Rasse / der Mix denn einigermaßen passt. Lebt der (sagen wir) "Besitzer der Mutterhündin" (nicht jeder "züchtet" ja, weil er das geplant hatte…) in der Nähe, kann ich "meinen" Welpen von Anfang an auf mich prägen. Ich bekomme nicht den Hund, "der gleich auf mich zugerannt kam" und auch nicht den, den der Züchter "noch übrig" hatte. Stattdessen kann ich meinen zukünftigen "Lebenspartner" in Ruhe kennen lernen. Ich kann den Hund nehmen, bei dem die Chemie stimmt - nicht den, den ich mir anhand Foto im Internet ausgesucht habe. "Aktueller Anlass" ist die Tatsache, dass wir derzeit einen Wurf von Kurzhaarcollies betreuen, die sozusagen "um die Ecke" wohnen. Wir kennen "Mama" und "Oma" aus regelmäßigen Begegnungen. Die "Frauen" in der Familie haben wir als freundliche und friedfertige Hunde kennen gelernt. Bei den Welpen bleiben keine Wünsche offen: Soweit wir bisher sagen können, sind sowohl gelassene "Anfängermodelle", als auch "Charaktere" dabei. Da die Züchterin nicht einfach verkaufen, sondern Ihre Hunde in gute Hände abgeben will, sind noch nicht alle Welpen vergeben. Vielleicht guckt Ihr mal unter www.cm-kurzhaarcollies.de! Unser Oskar ist übrigens ein gebürtiger Langenfelder!
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Wie versprochen: Die ersten Sunbrero-Testergebnisse! Zunächst einmal Dank an Franziska und Anne, die beim Überziehen geholfen haben und das unhandliche Ding sehr viel besser zusammenfalten, als ich das könnte! Von der Idee, die Folie nur mit den Haken zu befestigen, haben wir uns recht schnell verabschiedet. Das funktioniert vermutlich nur bei Windstille. So oder so ist eine Handvoll Wäscheklammern hilfreich! Wir klemmen die Folie also in die Türen ein und sind sehr gespannt, wie lange sie das mitmacht. Die Kanten reagieren empfindlich auf Zug: Bei aufgespannter Folie mal eben die Heckklappe zu öffnen, empfiehlt sich eher nicht! ABER: Einmal aufgespannt ist die Wirkung
erstaunlich!
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Testgelesen haben wir "Hunde würden länger leben, wenn…", Schwarzbuch Tierarzt von Dr. med. vet. Jutta Ziegler. Hier geht es um die Impfpraxis unserer
Tierärzte, um den Einsatz von Medikamenten und Psychopharmaka bei Hunden
und Katzen, sowie um ernährungsbedingte Erkrankungen. Hier nimmt die Autorin
nicht nur die Futtermittelindustrie und die diversen Spezialfutter unter
die Lupe, sondern auch die Verquickung von Tierarztpraxen, Futtermittel-
und Pharmaindustrie.
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Mai
2011
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Sunbrero Schon jetzt geht wieder die Zeit los, in der verantwortungsvolle Hundemenschen die Autofenster viel weiter auflassen, als es ihrem Sicherheitsbedürfnis entspricht, jedes noch so kleine Schattenfleckchen nutzen, mit Decken und Folien hantieren, und sich trotzdem unwohl fühlen, wenn sie ihren Hund im Auto lassen. Der Sunbrero ist ein Überzug für Autos, der aus einem speziellen Material besteht und diese Probleme lösen soll. Wir haben uns ein solches Teil angeschafft und die Testphase eingeläutet! Vom Handling her ähnelt der Sunbrero den Überzügen, die man im Winter einsetzen kann: Er wird über das Auto gelegt und mit Haken befestigt. Da die Folie sehr leicht ist, erfordert das Befestigen schon bei leichtem Wind einen gewissen körperlichen Einsatz - man muss schon flink sein um alle Haken zu befestigen bevor sie davonschwebt. Hat man das geschafft, hält sie recht zuverlässig. Zur Not kann man sie auch in die Türen klemmen. Die Folie anschließend wieder auf ein handliches Format zusammenzufalten ist ein Job für Leute, die das auch mit Spannbettlaken schaffen… Von der Wirkung waren wir bei den ersten Versuchen recht angetan. In der nächsten Zeit werden wir statt Hund zunächst ein Thermometer ins Auto packen und mal schauen, was so passiert. Wir halten Euch auf dem Laufenden!
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Knabbern Zu einem Kauartikel, von dem vor allem Oskar total angetan ist, hat uns Renate verholfen: Getrocknete Rinderknie! Da man hier keinen Röhrenknochen, sondern
das Gelenk bekommt, neigen die Knie nicht zum Splittern. Und das Fleisch
sitzt offenbar bombenfest! "Knabbern" ist für das, was Oskar damit veranstaltet
eigentlich der falsche Begriff.
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Die Düsseltrailer bei denen wir seit einiger Zeit mittrainieren
dürfen, sind - wie alle Mantrailer - immer auf der Suche nach "Opfern": * Frischluft zur Stärkung des Immunsystems
garantiert Dafür brauchen Sie nur: * Freude am Zusammensein mit Menschen
und Hunden Wer also Interesse hat sich hin und
wieder als Versteckperson "entlang der Düssel" zur Verfügung zu stellen,
kann sich gerne über das Kontaktformular mit uns in Verbindung setzen,
damit wir alles weitere absprechen können."
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April
2011
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Liebe Hundefans, we did it! Einige Fachbücher und Internet-Foren-Diskussionen später bin ich zu einer Expedition zum Schlachthof Köln aufgebrochen und mit "Material" für gut einen Monat wiedergekommen. Also mit Fleisch. Den Rest - Gemüse, Salat und Obst - bereite ich frisch zu. Okayokayokay - ich matsche sowieso gerne rum! Für mich gehört Gemüseschnibbeln zur Freizeitgestaltung, es beruhigt die Nerven, und einen Esser mehr (ob Mensch oder Hund) kriegt man immer irgendwie satt! Einfach nur, weil es angeblich so gesund ist, würde ich vermutlich nicht barfen. Ich gebe zu, es macht mir Spaß! Den größten Spaß hab ich letztendlich an unserem Hund: Es macht schon einen Unterschied, ob ich das übliche TroFu anbiete, oder die - zugegeben - etwas unappetitliche, für Menschennasen stinkende, aber sehr liebevoll komponierte rohe Ration! Die segensreichen "Nebenwirkungen"
der Rohfütterung können sich nach so kurzer Zeit noch gar nicht bemerkbar
machen, das ist mir wohl bewusst. Trotzdem kann ich mich des Eindrucks
nicht erwehren, dass unser Hund auffällig unauffällig wirkt: Er läuft
an entspannter Leine, unterlässt Jagdausflüge und übersteht Hundebegegnungen
ohne aus der Rolle zu fallen.
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Leinenführigkeit ist der Spiegel der Beziehung zwischen Mensch und Hund! Wer an der Leine vorangeht, entscheidet nicht nur über Tempo und Richtung, sondern ist auch verantwortlich für die Sicherheit des Teams. Wer vorangeht, sieht, was sich hinter der nächsten Ecke verbirgt, ob es spannend oder gefährlich ist, und muss sich gegebenenfalls der "Gefahr" auch stellen. Wer vorangeht, wird allerdings nicht an der Leine entschieden. Die Zeit des Spaziergangs an der Leine macht nur einen Bruchteil der Zeit aus, die wir mit unseren Hunden verbringen. Die "Spielregeln" zwischen Mensch und Hund werden jedoch im ganz alltäglichen Zusammenleben "ausgepokert", also genau in der Zeit, die wir Menschen als (trainings)freie Zeit empfinden. Wie mag unser Hund sich selber sehen? Wie mag er uns sehen? Ein Hund, der im alltäglichen Zusammenleben immer wieder erlebt, dass er es ist, der die Initiative ergreift, die Entscheidungen trifft, die Verantwortung übernimmt, kann gar nicht anders, als an der Leine voran zu gehen. Wer soll es denn sonst tun? Um mal ein Beispiel aus dem menschlichen
Leben (dass es sich um ein Bergwanderbeispiel handelt, ist wirklich rein
zufällig!) zu bemühen: Euer Bergführer ist leiderleider in
einer Gletscherspalte verschwunden… Lassen wir den also auch in der Gletscherspalte
verschwinden! Aber genau das ist es, was Menschen ihren Hunden abverlangen: Wir dokumentieren regelmäßig, dass wir nicht wirklich wissen, "wie's geht", bestehen aber dennoch darauf, wichtige Situationen zu regeln. Hunde dagegen, tun das Naheliegende: "Wenn sonst keiner führt, tu ich's!". Hier nun setzt der Mensch mit "Training" ein: Sei es das Leckerchen vor der Nase, Richtungswechsel, Leinenruck, Halti, Erziehungsgeschirr, Stachelhalsband - der Mensch stürzt sich mit großem Eifer auf die Symptome! Und hat hier ein breites Betätigungsfeld gefunden: Solange die Ursachen für das Ziehen an der Leine bestehen bleiben, kann man trainieren bis zum Sankt Nimmerleinstag…
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März
2011
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Liebe Hundefans, wir sehen das Thema "Clicker"
nicht ganz so kategorisch, wie Jan Nijboer es tut, finden seine
Ansichten dazu aber auf jeden Fall bemerkenswert. "Instrumentelle Konditionierung ist eine Konditionierungsform, bei der nicht die Beziehung, sondern das zu konditionierende Zielverhalten im Vordergrund steht, also nicht der soziale Prozess, sondern das Endprodukt der Konditionierung das Entscheidende ist. Nicht der Hund, sondern eher das Konditionieren ist hier das Hobby einiger Menschen. Bei vielen Hundetrainingsformen wird das spontane, von sich aus gezeigte Verhalten des Hundes mit einem Clicker und Futter verstärkt und zusätzlich mit einem Signal verknüpft. Somit entwickelt sich ein Selbstlernprinzip. Das Lernen wird nicht durch den Sozialpartner Mensch initiiert, sondern der Mensch ist lediglich ein Ersatz für Skinners Futterautomaten geworden. (Burrhus Frederic Skinner, 1904 - 1990, US-amerikanischer Psychologe, prominentester Vertreter des Behaviorismus in den USA. Prägte den Begriff "operante Konditionierung", erfand das sogenannte "programmierte Lernen". Siehe auch: Skinner Box) Quelle: Wikipedia Schade, denn instrumentelle Konditionierung stuft den Hund auf das Niveau des Selbstlernprinzips aus der Prägephase herunter, welches bereits ab der Sozialisierungsphase weniger relevant ist, als das soziale Lernen. … Der Hund hat bereits gelernt, das Clickergeräusch mit der danach folgenden Leckerligabe zu verknüpfen. Der Hundebesitzer beobachtet seinen Hund und sieht, dass dieser sich seine Schnauze mit der Pfote reibt. Da der Besitzer dieses Verhalten witzig findet, setzt er den Clicker ein. Der Hund schaut direkt auf die Hand des Besitzers, woraus er ein Leckerli erhält. Danach zeigt der Hund seine ganze Trickkiste, wie "Rolle", "Männchen machen", "Verbeugen" etc., um zu sehen, ob ein weiteres Leckerchen folgt. Während seiner "Trickkistennummer" reibt er sich auch mit der Pfote wieder über die Nase und hört wieder ein "Klick". In einer späteren Phase wird das verbale Signal "Schäm dich" hinzugefügt und somit mitverknüpft. So werden auch andere Signale wie Sitzen, Sich-Hinlegen, Bei-Fuß-Gehen mit einem sogenannten Target-Stick (Stock) erlernt. … Der Begriff "Instrumentelle Konditionierung" passt sehr gut zu dem oben beschriebenen Konditionierungsprinzip. Hierbei wird der Hund durch den Besitzer instrumentalisiert, denn es ist nicht sein Vergnügen, sich pausenlos die Nase zu reiben, sondern lediglich der Mensch findet dies witzig. Dem Hund geht es nur um das Leckerli. Er wird für erbrachte Leistung bezahlt. Er erlebt keinen Spaß an den Aktivitäten, obwohl er aus Frustration sehr aufgedreht sein kann. So hat man eine Geschäftsbeziehung zu seinem Hund aufgebaut. Diese meiner Meinung nach ethisch nicht vertretbare Umgangsform mit dem sozial intelligenten Hund kommt auf uns zurück, denn auch der Hund wird in so einer Beziehung den Menschen instrumentalisieren. In diesem Prozess wird in der Regel komplett aneinander vorbei kommuniziert, was aus der Tatsache heraus zu erklären ist, dass die Kommunikation in dem Konditionierungsprozess nicht beachtet wird, ja sogar versucht wird, Emotionen außen vor zu lassen. Eine wesentliche Dimension in einer sozialen Beziehung ist aber Kommunikation, und somit sind auch Emotionen in allen Prozessen mit unserem Hund immer von Bedeutung. In diesem sozialen Vakuum ist jedoch der Mensch als Bezugsperson nicht wichtig und meist völlig austauschbar. Der Hund hat sich alles selbst beigebracht und braucht den Menschen aus seiner Perspektive eher nicht. Er wird daher nicht sozialer, sondern eher zum Opportunisten. Ich frage mich immer, warum Hunde so trainiert werden. Erziehung kann ich das nicht nennen. Warum gehen wir mit unseren Kindern nicht einen ähnlichen Weg? Wieso erziehen wir sie nicht mit Gummibärchen und Clicker?" Jan Nijboer, 2009, "vom Welpen zum Familienhund mit Natural Dogmanship", S. 156 ff
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Februar
2011
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Menschen mit psychischen Erkrankungen wird häufig zur Anschaffung eines Haustieres
geraten. Katzen wie Hunde sind begabte Empathen: Sie spüren, wenn wir traurig sind. Und ihre Anwesenheit kann tröstlich und hilfreich sein. Wenn es ein Therapiehund sein
soll, sollten allerdings ein paar Punkte bedacht werden: Ein Hund, der nicht der erträumte pflegeleichte Sonnenschein, sondern vielleicht ein Kläffer ist, oder gar Aggressionen zeigt, liefert seinen Menschen erheblichem sozialen Druck aus. Wenn es in erster Linie darum geht, einen gelassenen Begleiter für lange Spaziergänge zu haben, ist ein älterer souveräner 2. Hand Hund wahrscheinlich eine prima Wahl! Andererseits kann man sich natürlich gegenseitig helfen und aneinander wachsen! Sofern der Mensch nicht nur hündische Gesellschaft konsumieren will, sondern auch bereit ist, sich auf seinen Hund einzulassen und mit ihm zu arbeiten, sind so ziemlich alle Paarungen denkbar: Wer zum Beispiel könnte einen ängstlichen Hund besser verstehen, als ein Mensch, der selber unter Ängsten leidet? Wenn es denn ein Welpe sein soll, sollten
Rasse, Züchter und Hund sorgsam ausgewählt werden!
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Januar
2011
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Leinenruck Der Ruck an der Leine zur Korrektur
von unerwünschtem Verhalten zählt leider nach wie vor zu den "Klassikern"
der Hundeausbildung. Anstatt dem Hund zum Beispiel das manierliche Gehen
an der Leine beizubringen wird lediglich das Ziehen bestraft und so bestenfalls
Meideverhalten etabliert, jedoch kein Lernerfolg erzielt. Und nein: Ein Leinenruck macht den Hund nicht einfach nur aufmerksam - es handelt sich um eine grobe Korrektur im Halsbereich! In etwa so, als würde man nicht "Herr Ober!" sagen, sondern den Kellner am Schlafittchen zum eigenen Tisch schleifen. Geruckt wird in allen Lebenslagen:
Wenn er zieht, wenn er springt, wenn er kläfft und manchmal - so scheint
es - einfach weil der Mensch sich in Erinnerung bringen möchte. Mal ehrlich:
Wenn das helfen würde, würde man nicht stets und ständig Menschen rucken
sehen, oder? Im Idealfall dient die Leine nur zur Dekoration und dazu, das Ordnungsamt glücklich zu machen!
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Chlorophylltabletten Tip von Doro: Chlorophylltabletten lassen Hündinnen während der Läufigkeit weniger hinreißend duften und ermöglichen Spaziergänge ohne von verzückten Rüden verfolgt zu werden.
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Dezember
2010
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Liebe Hundefans, hier noch zwei Tips für den Wunschzettel: Günther Bloch und Elli H. Radinger Wölfisch für Hundehalter Bloch räumt mit diversen "Weisheiten" über den Wolf auf. Und vor allem damit, welche Konsequenzen diese angeblich für das Zusammenleben mit Hunden haben. An der einen oder anderen Stelle war ich schon geneigt "Ja, aber…" zu sagen (und ich meine nicht die Stellen, wo er über Hundetrainer lästert!), aber insgesamt ist es ein informatives und sehr unterhaltsames Buch. Clarissa von Reinhardt Das - unerwünschte
- Jagdverhalten des Hundes |
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Auf dem Wunschzettel der Fellnase ist noch Platz? Vielleicht ein guter Moment für das
richtige Halsband:
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Oder für ein Rezept, das Sabine probegebacken und Oskar mit großem Vergnügen getestet hat: Käseknusperli 100g gehackte Mandeln Mandeln und Nüsse in einer beschichteten
Pfanne ohne Fett hellbraun rösten. Auskühlen lassen.
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November
2010
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Liebe Hundefans meine Begeisterung für Mantrailing
als Beschäftigungsform ist ganz sicher niemandem entgangen… Ein Problem beim Mantrailing besteht darin, dass die Hunde - wenn sie erst einmal begriffen haben, was sie tun sollen - es zunächst von selber können. Unter großem Hallo läuft man immer längere Trails, baut immer mehr Schwierigkeiten ein, feiert einen Erfolg nach dem anderen und das geht tatsächlich erstaunlich lange gut. Irgendwann stagniert man dann allerdings, oder es wird sogar schlechter, man drömmelt nur noch rum und weiß nicht mal, woran es liegt. Der Workshop mit Sabine Ditterich
kam für Oskar und mich genau zum richtigen Zeitpunkt! Danach hat Mensch und Hund gleichermaßen der Kopf geraucht. Gleichzeitig war das Wochenende sehr entspannt und unterhaltsam und hat großen Spaß gemacht.
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Oktober
2010
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Liebe Hundefans, frisch motiviert durch einen Themenabend
bei Jan Nijboer und voll von guten Vorsätzen bin ich ausgezogen, gemeinsam
mit meinem Hund Abenteuer zu erleben und jagdliche Interessen zu verfolgen. Erstens war der Futterbeutel noch ziemlich neu und zweitens wollte ich meinem Hund ja auch kein Frusterlebnis bescheren. Notgedrungen hab ich die Wanderschuhe ausgezogen, die Hosenbeine hoch (sehr hoch!) gekrempelt und bin meinerseits losmarschiert, was zu völlig neuem Verständnis für meinen Hund geführt hat. Das war tatsächlich ziemlich tief, unangenehm steinig und hatte eine ganz ordentliche Strömung! Dennoch ist es mir mit Müh und Not gelungen, unsere Beute zu bergen, ohne dabei ins Wasser zu fallen. Wer nun aber meint, Oskar sei von meinem
Heldinnentum wenigstens gebührend beeindruckt gewesen, irrt leider.
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Der Sommer ist zwar schon wieder rum - trotzdem ein paar Tips zum Thema Getränke Bei Hunden - sollte Mensch meinen -
läuft noch alles ganz natürlich und die wissen schon selber, wie viel
sie trinken müssen, im Sommer, aber auch in Belastungssituationen. Obacht: Je nachdem, was geboten wird, trinken die Hunde tatsächlich "über den Durst" und sollten dementsprechend häufiger nach draußen gelassen werden!
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Und - wie versprochen / angedroht - die Fortsetzung der Reihe "Trainingsmittel": Easy Walk Erziehungsgeschirr Beim Easy Walk ist die Leine zweigeteilt
und führt vom Brustkorb aus unter den Achseln des Hundes hindurch. Im
Nacken des Hundes kommen die beiden Stränge wieder zusammen. Kommt Zug
auf die Leine, wird das Gewebe unter den Achseln gequetscht, wodurch dem
Hund Schmerzen zugefügt werden. Ein nicht leinenführiger Hund wird durch das Easy Walk auch nicht lernen, manierlich an der Leine zu gehen, es wird bestenfalls gelingen, Meideverhalten zu etablieren. Damit unterscheidet dieses "Erziehungs"geschirr sich in nichts vom Würge- oder Stachelhalsband - es sieht halt nur nicht so martialisch aus…
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September
2010
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artgerecht & fair proudly presents: GUIDANCE! Guidance (Führung, Anleitung) ist eine
Mischung aus Agility und Einweisen. Guidance Entwickelt haben wir Guidance, weil Oskar sowohl am Einweisen, als auch an Agility Spaß hat, man aber für beides viel Platz bzw. viel Equipment braucht. Wir wollten eine Beschäftigungsform, die viele Trainingsvarianten bietet, sich aber auch mit wenig Raum und Aufwand realisieren lässt. Kurz: Für die man nicht an Termine, Orte und Kurszeiten gebunden ist!
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Bergwandern II Benimm am Berg In der Nähe von Kühen, Ziegen, Schafen
oder generell von bewirtschafteten Gehöften sollte der Hund angeleint
werden - und sei es nur, um dem Hirten / Senn zu signalisieren, dass er
unter Kontrolle ist. Idealerweise hat der Hund viele andere
Tierarten kennen gelernt und neigt nicht dazu, diese zu verbellen. Oskar ist als Junghund einmal von jungen
Rindviechern, die das sehr lustig fanden, bedrängt worden, und hat seitdem
Stress, wenn Kühe ihn fixieren oder womöglich auf ihn zukommen. Ihm hilft
es, wenn er in heiklen Situationen seinen Futterbeutel tragen darf. Und
wenn es ganz eng wird, ist es ein Job für "Superthomas"! Auf Weiden oder Heuwiesen sollte auf keinen Fall Hundekot hinterlassen werden! Es gibt Kotbeutel aus Papier, die zwar vom Handling her nicht allzu komfortabel sind, die man aber problemlos auf dem nächsten Misthaufen entsorgen, oder aber im Wald vergraben kann.
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