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Einzeltraining ist vor
allem dann sinnvoll, wenn der Hund Probleme bereitet, oder aber
Probleme hat. Egal, ob der Hund Aggressionen zeigt, unter Ängsten
leidet, oder schlichtweg alles spannender findet, als seinen Menschen
- hier ist auf jeden Fall die Beziehung Mensch / Hund der Hebel,
an dem es anzusetzen gilt.
Sind die ersten Schritte
getan, kann eine Gruppe als weitere Trainingsmöglichkeit genutzt
werden.
Trotzdem muss man kein
Problem haben um Einzelunterricht zu nehmen! Einzelunterricht ist
auch ein Angebot für Menschen, deren Zeitplan die regelmäßige Teilnahme
an einer Gruppe nicht zulässt, die eine individuelle Förderung wünschen,
oder etwas ganz Bestimmtes trainieren möchten.
Grundgehorsam im Einzeltraining
In der klassischen Hundeschule
wird Grundgehorsam in der Gruppe unterrichtet, was zunächst auch
sehr viel preiswerter zu sein scheint. Der Preis ist hier ein anderer:
Der Verlust der individuellen Hilfestellung.
Jeder, aber auch jeder
Hund kann herankommen, sitzen, liegen und bleiben. Die Kunst besteht
darin, ihm beizubringen, es JETZT zu tun, nach einmaliger Aufforderung
und so lange, bis er ein anderes Kommando bekommt.
Es ist der Mensch, der
hier eine Menge zu lernen hat: Unmißverständliche Sprachkommandos,
unterstützende Körpersprache, exzellentes Timing, eine realistische
Einschätzung dessen, was der Hund in einer bestimmten Situation
überhaupt leisten kann undundund…
Ganz abgesehen davon,
dass viele Hunde in der Gruppe Konzentrationsschwierigkeiten haben
- auch der Mensch muß sich die Unterstützung durch den Trainer mit
allen anderen Teilnehmern teilen. Und nicht nur jeder Hund - jeder
Mensch ist anders! Jede Fahrschule unterrichtet die Theorie in der
Gruppe und die Praxis im Einzelunterricht. Warum wohl?
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