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Ein gewisses Maß an Grundgehorsam
ist unabdingbar. Ein Hund, der sich nicht zurückrufen lässt, gefährdet
sich und andere. Und natürlich ist es sehr viel angenehmer und praktischer,
einen Hund zu haben, der seinen Menschen nicht an der Leine durch
die Gegend schleift, und gegebenenfalls auch mal einen Moment lang
sitzen und bleiben kann. Und zwar nicht nur auf dem Hundeplatz,
sondern überall!
Ein Training allerdings,
das nur aus "Hier!", "Sitz!", "Platz!" und "Fuß!" besteht, ist aus
Hundesicht (und auch für viele Menschen) sinnentleert und langweilig.
Artgerechtes Training
verbindet "Pflicht" und "Kür": Mensch und Hund finden gemeinsame
Interessen und verfolgen sie als Team. In jedem Hund steckt noch
der Jäger, der sich für Jagdspiele aller Art begeistern lässt. Dass
"Bleib!" oder "Fuß!" zum Anschleichen auf die gemeinsame Beute (z.B.
Preydummy / Futterbeutel) gehören, macht die Sache VIEL spannender
und führt zum Erfolg!
Menschen, deren Hund unerwünschtes
Verhalten zeigt, "kreisen" oft nur noch um das Problem und empfinden
die gemeinsame Zeit mit ihrem Hund in erster Linie als stressig.
Gerade hier ist es wichtig, wieder eine gemeinsame Basis und gegenseitiges
Vertrauen zu finden - um die Probleme dann gemeinsam anzugehen.
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