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Artgerechtes und faires
Training benötigt keine Leinenrucke, Stachelhalsbänder, Rappeldosen,
Wasserpistolen und dergleichen.
Das stärkste Mittel, das
Verhalten des Hundes zu beeinflussen, ist das konsequente Verhalten
des Menschen. Grenzen können, wo sie notwendig sind, auch ohne Hilfsmittel
gesetzt werden.
Die Verwendung von Wurfkette
oder Disc (Schellen) befürworten wir nur in begründeten Ausnahmefällen
- allerdings ist ein solcher Ausnahmefall in unserem Trainingsbetrieb
bisher nie aufgetreten und wir möchten, dass das so bleibt.
Ihren Einsatz als schnelle und bequeme Möglichkeit, Hunde gefügig
zu machen oder unerwünschtes Verhalten "abzustellen", lehnen wir
strikt ab!
Den Einsatz von Reizstromgeräten
(Teletakt) oder Sprühhalsbändern (Masterplus, Anti-Bell-Halsband)
lehnen wir ab.
Über
Sprühhalsbänder
Wo immer es möglich ist,
arbeiten wir über positive Verstärkung. Diese kann in einem verbalen
Lob, einer Streicheleinheit, einem Spiel oder in einer Futtergabe
bestehen.
Als Belohnung werden solche
Dinge empfunden, die nicht sowieso ständig zur Verfügung stehen,
und die dem Hund wichtig sind. Futter als überlebensnotwendige Ressource
ist hier für die meisten Hunde ein Argument. Besondere Leckerchen
müssen es gar nicht sein: Das ganz normale Futter schmeckt gleich
viel besser, wenn man es nicht einfach im Napf vorgefunden sondern
es sich erarbeitet hat!
Positive Verstärkung welcher
Art auch immer ersetzt jedoch nicht den Aufbau klarer Strukturen
und einer vertrauensvollen Beziehung.
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